Cupfinal 2001 FC Bern - FC Sursee 4 : 0 (2:0)

15-ter Cuptitel

Die Bernerinnen haben zum 8. Mal in Serie die Cupschale geholt. Das Finale wurde als Vorspiel der Herren im neuen Schweizer Vorzeigestadion ausgetragen und es war für unsere Frauen ein herrliches Erlebnis. Der Sieg (15-ter Cuptitel) bedeutet gleichzeitig auch das 7. Double (Meister und Cupsieger), das sich die Bernerinnen mit einer beherzten, leidenschaftlichen Rückrunde redlich verdient haben.

 

Die St. Jakob-Park Geschichte

Schon im Vorfeld war die Freude auf den Cupfinal sehr gross. Denn als zusätzlicher Leckerbissen wurde der diesjährige Final als Vorspiel des Herren-Cupfinal im neuen St. Jakob-Park in Basel ausgetragen.
Der Gegner für unsere Berner-Girls hiess FC Sursee, welche die Meisterschaft als Vize-Meister abschlossen und im Rückspiel der Meisterschaft unser Fanionteam mit 1-0 bezwang.

09h15   Abfahrt in Bern

Wie jedes Jahr wurde für diesen Anlass vom Verein ein Car gemietet, damit dieser Anlass auch einen würdigen Rahmen bekommt. Die Spielerinnen waren verhältnismässig sehr ruhig und die Anspannung lag förmlich in der Luft. Nur die Trainerin Jacqueline 'Jacki' Schweizer tigerte nervös herum und gab den Spielerinnen noch ein paar persönliche Worte und Aufmunterungen mit auf den Weg.

10h30   Ankunft im St. Jakob-Park Basel

Pünktlich erreichten wir den St. Jakob-Park in Basel und waren schon von aussen sehr angetan von der Grösse des Stadions. Schnell wurden die Taschen in der Kabine verstaut, um dann auf schnellstem Weg das Stadion von innen zu bewundern. Kritisch wurden die Masse des Rasens (welche ca. dem Neufeld entsprachen) unter die Lupe genommen, der Rasen selbst war ein bisschen hoch, doch die Zuschauertribüne noch viel höher und weit über unseren Köpfen hingen die 2 Anzeigetafeln und kündeten den Cupfinal der Frauen zwischen dem FC Bern und FC Sursee an. Das war ein würdiges Ambiente. In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön den Organisatoren und dem SFV der dieses ermöglichte.

10h45   Vorbereitung zum Cupfinal

Nun gingen wir zurück in die Kabinen und zogen uns um. Unsere Trainerin Jacki hielt eine sehr emotionale Spielbesprechung (selbst sie kam ins stocken....Taschentuch bitte) und trichterte uns ein: Wir haben diese Rückrunde soviel durchgemacht, dann schaffen wir auch noch dieses!
Nach dem Aufwärmen in den Gängen des Stadions, konnten wir eine halbe Stunde vor Spielbeginn endlich auf den Rasen. Konzentriert machte jede ihren Job....auch Miri kam noch zum Einsatz, da sich Jacki (des Anlasses wegen) um unsere Torhüterin Janine kümmerte (war dies das Geheimrezept?).

Trainerin Jacqueline 'Jacki' Schweizer beim Goalieinschiessen (Janines Geheimrezept)   Miri: Klar würde ich gerne spielen, aber äbe.....   Simi beim Trinken   Spielvorbereitung: angepannt, konzentriert und trinken

12h15   Das Spiel um alles oder nichts

Ohlala, wie befürchtet startete Sursee sehr aggressiv und druckvoll. Die Bernerinnen hingegen bekundeten (wie schon oft in dieser Saison) grosse Mühe ins Spiel zu finden. In dieser Phase des Spiel verhinderte unsere Torhüterin Janine einen frühen Rückstand. Janine, welche erst in der Rückrunde nach einem Kreuzbandriss wieder zum Fanionteam stossen konnte, spielte das Spiel der Saison. Stets auf dem Posten brachte sie die Sursee-Stürmerinnen fast zur Verzweiflung.
Nach ca. 20 Minuten fanden dann auch die Bern-Spielerinnen besser ins Spiel. Als sich Sylvie Gaillard gekonnt an der Grundlinie durchzusetzen vermochte und Corina Theiler zielstrebig den Rückpass zum 1-0 verwertete, war der Bann durchbrochen. Selbstbewusst wurde nun das Spiel in die Hände genommen. Die Sursee-Angriffe konnten zunehmend früher abgefangen werden und die Führung wurde mit weiteren sehenswerten Treffern kontinuierlich ausgebaut.
Das Fazit aus diesem Spiel lautet, dass sich das Team mit der grösseren Routine und der beherzteren Einheit durchgesetzt hat. Dies ist ein grosser Verdienst der Interimstrainerin Jacki, welche den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im formen einer Einheit legte.

Detaillierter Spielbericht

Anzeigetafel im St. Jakob-Park   Dynamik pur   Jubel nach dem 2:0   Nach dem Schlusspfiff, typisch Jacki: "So, i gloub i ha mi Job gar nid so schlächt gmacht, oder?"

14h00   Geschafft! Der Cuptitel 2001 geht an Bern

Der Jubel nach dem Schlusspfiff war riesengross. Die Freude und der Stolz über das Erreichte stand den Spielerinnen und dem ganzen Betreuerstab ins Gesicht geschrieben.
Für dieses junge Team war die vergangene Saison alles andere als einfach: der Trainerwechsel mitten in der Herbstrunde, welcher mit Jacqueline Schweizer innert kürzerster Zeit optimal besetzt werden konnte -  wegen dem schlechten Wetter bis nach Ostern kaum Fussball-Trainingsmöglichkeiten - und zu guter Letzt auch noch der Ausfall durch Kreuzbandriss von Käpten und Fussballerin des Jahres 2001 Mirjam Berz.

Grosse Freude über die wiedergewonnene Cupschale. "So ein Tag, so wunderschön wie heute....."   Eh voilà, auch unsere Trainerin konnte den Stolz und die Zufriedenheit nicht mehr verbergen.   5 Berner-Muskeltiere (hihi)   Ehrenrunde

Die Torschützen   Sieger und Verlierer friedlich vereint   Nina, Corina, Corinne und Binsi....mit vereinten Kräften beim Auslaufen   War wohl keine echte Fussball-Frage...

15h15   Nach den ausgiebigen Gesangskünsten unter der Dusche...

Natürlich wurde nachher noch der Herren-Cupfinal (Servette - Yverdon-Sport 3:0) angeschaut. Einige mehr kritisch und analysierend und andere als heissblütige Fans von Servette oder Yverdon-Sport.
Anschliessend musste Abschied vom St. Jakob-Park genommen werden. Im Car genehmigte man sich ein Bier (das Erste!) zum Anstossen auf den Cupsieg. Sonja legte ihre Kassette auf und nun wurde im hinteren Teil getanzt, gejodelt und gekrächzt. Im vorderen Teil des Cars blieb es eher ruhig bis..........Jacki das Mikrophon entdeckte. In ihrer gewohnt lockeren Art schaffte sie es sogar bei Chrigel Geheimnisse heraus zu locken.
Unser Chauffeur war sichtlich froh als er uns in Bern ausladen durfte. Gemütlich gingen wir dann noch im Mapamondo essen, wo auch noch treue Fans zu uns stiessen.
Die Stimmung war sehr gelöst.....hatte man doch, wie im Vorfeld niemand dachte, mit einem überzeugenden Resultat diesen Titel holen können.

Kritische Zuschauer beim Herren-Cupfinal   Eh voilà, auch unsere langjährige Pflegerin Chrigel konnte mitfeiern.   Corinne, wie immer die stille Geniesserin!   Fabi, müde vom Spiel oder vom fanen für Servette?

2 Streithähne: Wer darf die Cupschale haben?   Die Gesangskünste wurden weiter verfeinert....   Simi: "Die dert hinde spinne doch!" Meret: "Wart das muess ig grad SMS-le!"   Stephi: müde, zufrieden und sooooooo stolz

Für mich persönlich war dies der 5-te Cupfinal und -sieg, doch kein bisheriger war so schön wie dieser. Der Hauptgrund war nicht das Stadion, nicht meine persönliche Leistung, sondern dieses homogene Team, wo sich jede für die andere einsetzt. Nur so konnte diese Saison so erfolgreich gestaltet werden.

Fazit unserer Trainerin Jacqueline Schweizer

Schlusswort

Medienberichte rund um den Cupfinal 2001

09.06.2001  Vorbericht zum Cupfinal 2000/01
Berns Frauen treten im Joggeli auf
11.06.2001  Resultatmeldung zum Cupfinal 2000/01
Bernerinnen holten achten Cupsieg in Serie
12.06.2001  Bericht zum Cupfinal 2000/01
Berz zitterte, obwohl Janine Chamot die Partie ihres Lebens spielte

 

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